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Es gibt in jedem Haushalt unzählige Möglichkeiten Energie zu sparen. Wir haben Ihnen hier einmal die besten Energiespartipps zusammengestellt. BeleuchtungEnergiesparlampen verbrauchen etwa 80 Prozent weniger Strom als herkömmlichen Glühlampen und haben eine ca. neunmal höhere Lebensdauer. Verschiedene Leistungsstufen bei Energiesparlampen machen es dem Verbraucher möglich, die handelsüblichen Glühlampen zu ersetzen: Energiesparlampe
| Glühlampe
| 7 Watt
| 40 Watt | | 11 Watt | 60 Watt | | 15 Watt | 80 Watt | 20 Watt
| 100 Watt |
Energiesparlampen gibt es mittlerweile in vielen Farben und Formen und auch mit Warmlicht! Glühlampen herkömmlicher Art sollten Sie nur da einsetzen, wo sie wegen kurzer Einschaltzeiten sinnvoll sind (WC, Treppenhäuser, Nebenräume).Energiesparlampen enthalten kleine Mengen an Quecksilber und müssen daher als Sondermüll entsorgt werden. Kühlen und GefrierenEine Gefriertruhe ist sparsamer als ein Gefrierschrank Achten Sie allerdings auf die passende Größe, denn eine halbleere Gefriertruhe benötigt fast so viel Energie wie eine gut gefüllte! Stellen Sie Ihr Gefriergerät in einem kühlen, gut belüfteten Raum auf. Cool bleiben! Lassen Sie heiße Speisen oder Getränke erst abkühlen, bevor Sie sie in den Kühlschrank stellen. Ansonsten vereist Ihr Kühlschrank stärker und verbraucht so mehr Energie. Regelmäßig abtauen! Tauen Sie das Gerät ein- bis zweimal pro Jahr ab. Die sonst entstehenden Vereisungen im Kühlschrank erhöhen den Energieverbrauch beträchtlich und sollten möglichst vermieden werden. Richtige Größe des Kühlschrankes! Richtwert: 60 Liter Nutzinhalt pro Person. Ausnahme: 100-120 Liter für einen 1-Personen-Haushalt. Richtige Größe des Gefriergerätes! Richtwert: 50-80 Liter Nutzinhalt pro Person bei Haushalten mit geringer Vorratshaltung (Stadthaushalte mit kurzem Einkaufsweg). 100-130 Liter Nutzinhalt pro Person bei Haushalten mit ausgeprägter Vorratshaltung (eigener Garten, Direktkauf beim Bauern). Ihr Kühlschrank mag es schattig! Stellen Sie Ihren Kühlschrank oder Ihr Gefriergerät nicht direkt unter eine Fenster, neben die Heizung oder den Herd. Schon eine Verringerung der Umgebungstemperatur um 1 °C senkt den Verbrauch um ca. vier Prozent. Zuviel Kälte schluckt unnötig Strom! Dieie optimale Temperatur, um Lebensmittel im Kühlschrank frisch zu halten, beträgt +7 °C, im Gefriergerät reicht eine Temperatur von -18 °C. Gummidichtungen! Sie sollten die Gummidichtungen am Türrahmen Ihrer Kühlgeräte immer sauber halten und, falls sie porös geworden sind, austauschen, damit nicht unnötig Kälte entweicht. Achten Sie beim Neukauf auf die Energieeffizienzklasse Die sparsamsten Geräte tragen jetzt innerhalb der Energieeffizienzklasse A, in der es die Klassen A, A+ und A++ gibt, das Label A++. Mit diesem Label werden Spitzengeräte mit dem geringsten Stromverbrauch ausgezeichnet. Mit A+ werden etwas schlechtere Produkte gekennzeichnet. Bis zu 30% mehr Strom, als die Spitzenprodukte, verbrauchen Geräte mit dem Kennzeichen A. HeizenLuft ablassen! Wenn es im Heizkörper gluckert, ist es höchste Zeit ihn zu entlüften, da ein Luftpolster die Zirkulation verhindert. Der Vorgang ist einfach: Ventil oben am Heizkörper öffnen, ein Gefäß darunter halten und warten, bis die Luft entwichen ist und Wasser austritt. Danach Ventil wieder schließen. Geringe Mühe, große Wirkung: Luft in der Leitung kann die Kosten um bis zu 15% erhöhen. Versperren Sie der Wärme nicht den Weg! Nackte Heizkörper sind zwar nicht unbedingt schön, aber dafür kann sich die Wärme ungehindert im Raum ausbreiten. Verkleidungen und lange Vorhänge vor der Heizung, so wie ungünstig platzierte Möbel können bis zu 20 Prozent der Wärme schlucken.
Empfohlene Raumtemperaturen | Schlafen | 16° - 18° C
| | Treppenhaus & Flur | 10° - 15° C
| Bad
| 20° - 22° C
| Kinder
| 20° C
| | WC | 16° C
| | Essen & Wohnen | 20° C
| Küche
| 18° C
| | Arbeitszimmer | 18° C
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Achten Sie auf die Raumtemperatur! Pro Grad Raumtemperatur müssen Sie mit sechs Prozent höheren Heizkosten rechnen. Heizen Sie Ihr Geld nicht zum Fenster raus! Gekippte Fenster bringen kaum frische Luft, können aber Ihre Heizkostenrechnung immens erhöhen. Deshalb lüften Sie lieber öfter und richtig, mit weit geöffneten Fenstern. Es gilt die Faustregel: zwei Mal täglich, maximal fünf Minuten pro Raum. Je kälter es draußen ist, desto kürzer müssen Sie lüften, da der Luftaustausch rascher vor sich geht. Wichtig: Heizung während des Lüftens abschalten. Moderne Heizkessel sind die besten Energiesparer! Moderne Niedertemperatur- oder Brennwertkessel kommen mit bis zu 40 Prozent weniger Energie aus als eine veraltete Heizungsanlage! Eine moderne Heizungsregelung regelt auch Ihre Heizkosten! Der Einbau einer modernen Heizungsregelung mit automatischer Nachtabsenkung etc. ist nicht teuer, hilft Ihnen aber, viel Geld und Energie zu sparen. Thermostatventile sind auch bei Altanlagen unverzichtbar. Gleichmäßiges Heizen! - Lassen Sie die Räume nicht auskühlen, da das Erwärmen ausgekühlter Räume einen höheren Heizwasserdurchfluss erfordert. HaushaltsgeräteSparen mit Mikrowelle! Kleine Mengen lassen sich in der Mirkowelle wesentlich sparsamer erwärmen oder auftauen als mit konventionellen Kochstellen. Spezialgeräte wie Eierkocher, Wasserkocher und Toaster verbrauchen weniger Energie als die Zubereitung im Kochtopf oder im Backofen. Richtige Topfgröße Achten Sie darauf, dass der Durchmesser von Topf- und Pfannenboden mit dem der Kochstelle übereinstimmt. So kann die Wärme am effektivsten übertragen werden. Ist der Topf zu klein, geht unnötig Wärme verloren. Ist der Topf zu groß, verlängert sich die Ankochdauer. Wählen Sie beim Herdkauf ein Glaskeramik- oder Induktionskochfeld! Damit kochen Sie sparsamer als mit Gusskochplatten Deckel drauf! Wer ohne Deckel kocht, vergeudet 200% Energie! Das gilt für Elektro- ebenso wie für Gasherde. Nachwärme nutzen! Sie können viel Energie sparen, indem Sie beim Backen und Kochen auf das Vorheizen verzichten. Nutzen Sie zusätzlich auch die Nachwärme und schalten Sie die Geräte 5-10 Minuten früher ab. Schaltbare Steckerleisten Steckerleisten mit integriertem Schalter erleichtern das Stromsparen bei Stand-by-Geräten. Die Leisten zugänglich platzieren und ausschalten, wenn die Geräte nicht benutzt werden.
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