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Photovoltaik – Kraftwerk Sonne Unter dem Begriff Photovoltaik versteht man die direkte Umwandlung von Strahlungsenergie, vornehmlich von Sonnenenergie, in elektrische Energie, sprich Strom. Solarzellen – Das Herzstück der Anlage Mithilfe von Solarzellen, die in einem Solarmodul gebündelt sind, wird das auftreffende Sonnenlicht in Gleichstrom umgewandelt. Um diesen im Haushalt nutzen oder in das Stromnetz einspeisen zu können, muss der Gleichstrom in Wechselstrom umgewandelt werden. Dazu wird ein sogenannter Wechselrichter zwischen die Solaranlage und das Leitungsnetz geschaltet.
Leistung Die Leistung von Photovoltaikanlagen wird häufig in kWp (Kilowatt peak) angegeben, wobei sich der Begriff „peak“ auf die Leistung der Anlage unter standardisierten Testbedingungen bezieht. Eine Anlage mit einer Nennleistung von einem kWp erzeugt pro Jahr, je nach Standort, in Deutschland zwischen 700 und 1.000 kWh Strom und benötigt Solarzellen mit einer Fläche von 8 bis 10 m2.
Investitionskosten Die Investitionskosten für eine Dachanlage liegen bei 4.000 bis 6.000 Euro je kWp. Eine Anlage zur Versorgung eines durchschnittlichen Vier-Personen-Haushaltes mit einem jährlichen Stromverbrauch von 3.500 kWh müsste also eine Leistung von 4 kWp aufweisen und kostet dann zwischen 16.000 und 24.000 Euro.
Vergütung Der in das Netz eingespeiste Strom aus Photovoltaikanlagen wird gemäß dem Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) vergütet. Wer im Jahr 2009 eine Solaranlage in Betrieb nimmt, erhält pro kWh eine Einspeisevergütung von 43,01 Cent. Diese Vergütung wird für die nächsten 20 Jahre konstant bezahlt und sorgt dafür, dass sich die Investitions- und Wartungskosten der Anlage amortisieren.
Weitere Informationen zum Thema Photovoltaik gibt es zum Beispiel auf den Internetseiten der Energieagentur NRW unter www.ea-nrw.de.
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