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Ausgereift und zuverlässig: Erdgasautos genügen modernsten technischen Standards und bewegen sich mit konventionellen Fahrzeugen auf Augenhöhe.  
Der Verbrennungsmotor eines Erdgasfahrzeugs gleicht dem bekannten Ottomotor, der in Benzinfahrzeugen zu finden ist. Als Kraftstoff wird jedoch komprimiertes Erdgas genutzt, das international unter dem Kürzel CNG (Compressed Natural Gas) firmiert. Durch die Komprimierung wird das Erdgas auf Hochdruck verdichtet, um das Fassungsvermögen des Tanks zu maximieren. Wie weit eine Tankfüllung reicht, hängt vom jeweiligen Fahrzeugmodell ab.
Hinsichtlich des Antriebskonzepts unterscheidet man zwischen monovalenten und bivalenten Erdgasfahrzeugen. Monovalente (= einwertige) Fahrzeuge sind auf den ausschließlichen Betrieb mit Erdgas optimiert. Dieses Konzept führt zu einer gesteigerten Motorenleistung und deutlich verringertem Kraftstoffverbrauch (→ Umwelt + Sicherheit). Für „Notfälle“ befindet sich ein kleiner Zusatztank im Fahrzeug, der maximal 15 Liter Benzin fassen kann. Im Gegensatz dazu sind bivalente (=zweiwertige) Fahrzeuge auf die gleichberechtigte Nutzung von Erdgas und Benzin ausgelegt.  Der doppelte Tank ermöglicht eine höhere Gesamtreichweite, verbraucht aber mehr Kraftstoff und stößt mehr Schadstoffe aus.
Als Tank wird ein Druckbehälter aus Stahl oder Kohlefasern verwendet, der einem hohen Berstdruck standhält und größtmögliche Sicherheit garantiert (→ Umwelt + Sicherheit). Bei Neufahrzeugen befindet sich der Tank in der Regel unter dem Boden des Fahrzeugs (=unterflur), bei umgerüsteten Modellen im Bereich des Kofferraums.