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Erdgasfahrer sind sichere Umweltschützer. Gerade in Zeiten des Klimawandels bieten Erdgasfahrzeuge eine attraktive Mischung aus Mobilität und geringen Umweltbelastungen.  Im Vergleich zu Fahrzeugen mit konventionellem Benzin- oder Dieselantrieb kann der Schadstoffausstoß um bis zu 80 % reduziert werden. Der Ausstoß des gefährlichen Atemgifts Kohlenmonoxid lässt sich mit einem Erdgasfahrzeug bis zu 75 % verringern.
Auch beim Tankvorgang entstehen im Gegensatz zu anderen Kraftstoffen fast keine Emissionen: Statt der üblichen Zapfpistolen werden bei Erdgasfahrzeugen druckdichte Füllkupplungen verwendet, das ungenutzte Erdgas wird im Anschluss aus dem Schlauch gesaugt und der Austritt in die Umwelt verhindert.  Die Lärmbelästigung auf den Straßen nimmt dank der leiseren Erdgas-Motoren ebenfalls spürbar ab.
Dass diese Vorteile eines Erdgasfahrzeugs keinesfalls zu Lasten der Sicherheit gehen, hat auch der TÜV festgestellt: „Fahren mit Erdgas ist genauso sicher wie mit Benzin oder Diesel, die Brand- oder Explosionsgefahr ist sogar geringer.“ (TÜV Süddeutschland)
Um diesen Status zu erhalten, unterliegen Erdgasfahrzeuge strengen Prüfrichtlinien und intensiven Crash-Tests. Die stabil gebauten Tanks halten demnach einem Berstdruck von 600 bar stand, obwohl der Betriebsdruck lediglich bei 200 bar liegt. Spezielle Sicherheitsventile minimieren die Explosionsgefahr. Bei einem Unfall besteht überdies keine Brandgefahr. Sollte jemals Erdgas austreten, ist diesem ein deutlicher Geruchsstoff beigemischt, um den Austritt frühzeitig erkennen zu können.