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EEG-Umlage führt 2011 zu weiterem Anstieg der Abgaben PDF Drucken E-Mail
Hauptursache für den starken Anstieg der staatlichen Steuern und Abgaben am Strompreis ist vor allem die zur Förderung der erneuerbaren Energien erhobene EEG-Umlage. Ein wesentlicher Grund für die Kostenentwicklung ist das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Die EEG-Umlage ist um rund 70% gestiegen. Insgesamt führen die Kostensteigerungen zu einer durchschnittlichen Preiserhöhung im Strombereich von ca. 10 %.

Zum 01. Januar 2011 wurde, gemäß dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), eine Erhöhung der EEG-Umlage bekanntgegeben. Mit diesem Gesetz soll verstärkt die regenerative Stromerzeugung gefördert werden mit dem Ziel, den Anteil erneuerbarer Energien an der Stromversorgung bis 2020 auf einen Anteil von mindestens 30 % zu erhöhen.

Verbraucher werden im Jahr 2011 3,530 Cent für jede Kilowattstunde (kWh) Strom zur Förderung des Ausbaus der erneuerbaren Energien zahlen. Im Jahr 2010 lag die EEG-Umlage noch bei 2,047 Cent/kWh. Durch die EEG-Umlage steigt nach BDEW-Schätzungen, bei einem Jahresverbrauch von 3.500 kWh die monatliche Umlage von monatlich knapp 6 Euro im Jahr 2010 auf 10,30 Euro im Jahr 2011; dabei kommt die Mehrwertsteuer noch hinzu. Der BDEW schätzt, dass die Gesamtbelastungen aus der EEG-Umlage für die Kunden von rund 8,2 Mrd. Euro im Jahr 2010 (2009: 5,3 Mrd. Euro) auf voraussichtlich 13,5 Mrd. Euro im Jahr 2011 steigen werden.

Auch Sie als Kunde der Energieversorgung Oelde GmbH sind betroffen, denn der Gesetzgeber fordert diese EEG-Umlage deutschlandweit auf jede verkaufte Kilowattstunde. Insgesamt sind derartige Steuern, Abgaben und gesetzliche Umlagen für die EVO durchlaufende Posten und machen im Jahr 2011 rund 50% des Stromarbeitspreises aus. Sie müssen, aufgrund bundeseinheitlicher Regelungen, von allen Energieversorgern erhoben und in voller Höhe an den Gesetzgeber abgeführt werden. Dies gilt auch für die EEG-Umlage. Deshalb stellt die aktuelle Preiserhöhung für die EVO keinen zusätzlichen Gewinn dar.